Freitag, August 31, 2007
posted by ChliiTierChnübler at 22:21


Edit:
Eigentlich nicht mein bevorzugter Musikstil, das gehip-hopte Gewurzel. War trotzdem lässig, obwohl ich ziemlich traurig war, dass "Favez" kurzfristig absagten.

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posted by ChliiTierChnübler at 20:40

Den Krawattenknopf konnte ich nicht mehr, aber dafür gibt's ja andere Bloggerinnen, die auch in der Pfadi waren.

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Samstag, Juli 28, 2007
posted by ChliiTierChnübler at 03:04


Sie waren da und Solothurn steht noch.

Ganze Ströme Jugendlicher pilgerten der Aare entlang Richtung Kofmehl. Für einmal klappte das Sicherheitskonzept und die Kiddies wurden perfekt um das Wohnquartier herum geleitet. Allerdings fehlte die Absperrung vor unserem Geschäftsgebäude, aber da die Mehrheit der Konzertbesucher wohl gar noch nicht Autofahren kann und der andere Teil inzwischen auf den Parkplatz des Fitnessparks Athena ausgewichen ist, wird sich das Littering bei uns für einmal in Grenzen halten.

Die
Kulturfabrik war proppevoll und beinahe ausverkauft. Bei 40 Franken pro Ticket ein stolzer Umsatz. Wieviel jedoch davon wieder in die Sanierung fliessen wird, kann man vor einem Bloodhound Gang Konzert nur schätzen.

Von den Vorbands kannte ich nur Da Sign & The Oppisite. Die ungewollten halbnackten bis besockten Special-Guest-Auftritte einzelner Mitglieder der Bloodhound Gang werden den Musikern der Vorgruppen wohl noch einige Zeit in Erinnerung bleiben. Vor allem J.J.Sinatra wird die nächsten Tage seine Freundin wohl nicht mehr beglücken können. XXL-Boxershorts, die bequem bis über die Ohren gezogen werden können, sollten ins Survival-Pack eines jeden Musiker gehören, der mit der Bloodhound Gang auf der Bühne steht.

Das Konzert hatte noch nicht angefangen, als mir eine übergewichtige Deutsche ihr Bier über die Beine leerte. "Is' halt so!" meinte sie mit einer Stimme, die an eine Kreissäge erinnerte. Sie und ihre Kollegin hängten sich an einen ebenfalls hochdeutsch Sprechenden beglatzen aber muskulösen Herren und bezirrzten ihn so, dass ich und die hübsche Dame neben mir vor lauter Störgeräusch die Musik nicht mehr hörten. Kurze Zeit später entleerte sich der Bierbecher eines weiteren Konzertbesuchers über meine Beine, wodurch meine FlipFlops und meine Füsse eine wirklich angenehme Haftung erhielten. Dieser junge Mann entschuldigte sich dann auch promt und schon hatte ich mein erstes Gratisbier in Händen und eine beschützende Rückendeckung dazu.

Als die Jungs der BHG gleich als zweites Lied "Along Comes Mary" anstimmten, war die Stimmung hot wie Jared Hasselhoffs Oberkörper. Ich frage mich schon seit Jahren, wie man so kaputt sein kann und gleichzeitig so durchtrainiert. Die Show lief eindeutig am rechten Bühnenrand. Evil Jared rieb sich sein Gemächt an den Händen der weiblichen Groupies und das Ergebnis davon hielt er gleich mit der Digicam fest. Doch auch der Rest des Saales sollte in den "Genuss" der meist entblössten männlichen Adnexen der jüngeren amerikanischen Musikgeschichte kommen. Was Haut und Bindegewebe aushalten kann, demonstrierte der Bassist dem gesamten Saal, als er eine Schnur um seine Kronjuwelen band und einen Verstärker damit quer über die Bühne zog. In seinem Fall hatten übrigens die Gegner der anabolen Muskelaufbaupräparaten nicht recht: seiner war wirklich alles andere als klein.

Ob's an ihm lag oder Teil der Show war, kann ich nicht beurteilen, aber mit Musik war nichts mehr die nächsten 10 Minuten. Männer steckten wie wild am rechten Bühnenrand wieder Stecker rein, während Evil Jared über das Bier "Number Eleven" sinnierte und zum Ergebnis kam, dass er nun 11 Jägermeister-Shots trinken wolle. Natürlich trank er sie, und die Stange Öufi-Bier gleich mit. Dann kam, was kommen musste, der gesamte Mageninhalt landete auf der Bühne. "Jägermeister, Jägermeister...", das Publikum war begeistert und konnte ungestraft jede Menge Bier nach den Mitgliedern der Band werfen. "Why you're screaming 'Jägermeister'? Does it give you a fuck tonight?" fragte Jimmy Pop die Massen und das Konzert ging endlich weiter.

Neben mir versuchte die Kreissäge wieder nach vorne zu kommen. "Mann ist das eng, da geht ja gar nix! Mein Freund ist das vorne." meinte sie zu mir, worauf ich nur sagte: "Is' halt so." Wenn die wüsste, dass ihr "Freund" inzwischen versuchte bei mir zu landen und mir erzählte er fliehe von zwei Frauen, die er gar nicht kenne. Hau ab! Er wurde sehr galant von mir darauf aufmerksam, dass ich keine Interesse hatte. Ich wurde zwischenzeitlich nämlich von einem Berner beschnuppert, den mein Duft faszinierte. Sein Freund nannte mich "Meitschi", gab mir Bier und ich war zufrieden.

Die Zugabe hatte es in sich, musikalische gesehen. Was nicht mehr drinn war, war Jareds Mageninhalt, der sich nochmals über die Bühne, in die Trinkbecher der ersten Reihe und Jimmy Pops Schweizer-Trikot ergoss. Trotz Tattoo und Rambo-Postur hielt das emetische Zentrum in des Bühnentechnikers Gehirn, dem Anblick nicht stand und das ganze Apéro fand seinen Weg nach aussen. Den Jungs um mich rum wurde es auch schlecht. Alles Memmen.

Weitere Zugaben gab es nicht. Der Magen des Hobby-Bullemikers war leer und die damit verbundene Hypokaliämie mit Muskelarbeit kaum mehr medizinisch vertretbar. Die Jungs schnappten sich noch ein paar Girls um sich ans nächste Projekt zu machen, den Backstage-Bereich zu versauen.

Mein schneeweisses Kleid blieb völlig unversehrt und meine Füsse ebenso. Somit habe ich bewiesen, dass es absolut keinen Grund geben kann, warum Frauen im Sommer in der Freizeit Jeans tragen müssen. Ausser vielleicht, sie mögen kein Gratis-Bier.

Uriniert wurde übrigens dieses Mal nicht auf der Bühne.



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Mittwoch, Juni 27, 2007
posted by ChliiTierChnübler at 21:59


'wenn du's willst.,, originally uploaded by chliitierchnuebler.

...bist Du es, weil es passt.'

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posted by ChliiTierChnübler at 20:04

Der Autobahnstau hätte länger sein können, es hätte sintflutartig regnen können, ich hätte weiter hinten stehen können und dennoch wäre es jede einzelne Millisekunde wert gewesen, da zu sein.

Was uns der Herbert Grönemeyer in 3 Stunden reiner Spielzeit bot, hätte ich niemals für möglich gehalten. Ob's an der Schweizer Welle oder dem ausverkauften Stade de Suisse Wankdorf-Stadion lag, in dem vierzigtausend Fans jubelten, oder vielleicht weil es das Abschlusskonzert seiner Tour war? Jedenfalls lieferte uns der Mann aus Bochum Flugzeuge nicht nur in den Männerbäuchen mit den zahlreichen Zugabeliedern und als ich schon dachte "Land unter! Was soll das?" als es knallte, verabschiedete er sich von uns mit einem Feuerwerkspektakel, das das Solothurner Nationalfeiertagsgeknalle bei Weitem toppen konnte.

Übrigens versuchte er sich noch als Amor, als er den zahlreichen Singles da draussen den Tipp gab, sich doch am heutigen Konzert nach einem hübschen Gegenüber umzusehen. Ich hab's versucht, leider keinen Fisch im Netz...

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posted by ChliiTierChnübler at 19:30


Gleiche Ausrüstung..., originally uploaded by chliitierchnuebler.

...anderes Konzert.

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Donnerstag, Juni 07, 2007
posted by ChliiTierChnübler at 22:48

Orgasmisch
Ich erwähne es gerne nochmals.

Pfand
Als ich die erste RedBull-Dose zerquetschte und in den Müll werfen wollte, blickte ich in das fassungslose Gesicht vom Sir. „Halt – Dosenpfand!“ sollte ich von nun an des Öfteren zu hören bekommen. Nein, wir Schweizer haben tatsächlich kein Dosenpfand auf Alu und PET. Bier trinken wir meistens aus Glasflaschen. Dafür haben wir extem hohe Kehrrichtsackgebühren, die ein zusätzliches Dosenpfand überflüssig macht. Ausserdem habe ich jetzt ein Portemonnaie voller Pfandchips, was soll ich bitteschön damit?

Quatsch
Brennendes Dixie-Klo, Bierflaschen im Dutzenteich, Abfall wohin man schaut, Alkoholleichen, freie Liebe ohne Schutz(Login)... Haben wir ein Problem?

Reichsparteitagsgelände
Dass heute Punks und Rocker das Gelände, wo einst die Hitlerjugend und tausende von NSDAP-Parteianhängern aufmarschierten, für sich in Beschlag nehmen würden, wäre wohl der reinste Albtraum des „Bauherrn“. Ich nenne dies eine sinnvolle Umnutzung, mehr davon!

Sex
Die weiblichen Kiddies erheiterten mir das Schlage-stehen vor den Toiletten mit ekligen Sexgeschichten. Angesichts dieser Geschichten, bin ich froh, blieb mein Zelt jungfäulich. Übrigens sind auch in Deutschland die schönsten Männer bereits vergeben oder zu jung für mich. Die frisch gekaufte Packung Erdbeerkondome vom Migros ist glücklicherweise noch einige Zeit haltbar.

Tarp
Wind und Wetter konnten ihm nichts anhaben, dazu brauchte es schon einen Besoffenen der sich verirrt hatte. 3 Stangen sind besser als 2 und ich reise nie mehr ohne an ein Open Air.

Umarmen
Leute, die man nicht kennt, begrüssen wir Schweizer mit Handschlag, Freunde mit 3 Küsschen und die, die wir besonders mögen, umarmen wir. Gleich mit einer Umarmung begrüsst zu werden, unterstreicht die Gastfreunschaft der Deutschen, die uns in Nürnberg verwöhnten, gleich nochmals.

Virbac
Die „grüne Salbe“ für Grosstiere kann ich jedem Festivalbesucher nur empfehlen. Lindert Schmerzen jeglicher Art, ausser Liebeskummer. Zu Beziehen beim Tierarzt. Soll ich gleich eine Sammelbestellung machen?

Wurst
Wie hiess diese Minisalami, die es mit Mandelgeschmack, scharf oder Nature gab?

X
:-x

Yäh nei
Es isch scho mega schaad, isch es scho wieder verbi.

Zusammenpacken
Leider war das Festival viel zu schnell zu Ende. Makku brachte noch lecker Frühstück (Käsebretzel und BurgerKing-Kaffee) und schon war meine erste Deutschlandreise zu Ende. Doch heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage!

So, das war's. Das Video zum Festival findet ihr am Wochenende beim Parkster. Adiööö RiP 2007!

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Mittwoch, Juni 06, 2007
posted by ChliiTierChnübler at 22:16

Igitt
Nach dem Zeltabbau lag eine tote Feldmaus unter einer der Planen.

Jan Delay

Nach Headbanging endlich etwas um die Hüften zu lockern. Was habe ich gelacht, als die Jungs die MC-Winkel-Choreographie dazu tanzten. Das Beste daran: ich hab's auf Video!

Kaiser Chiefs
Da warte ich solange auf das neue Album, habe ihre letzte Tour verpasst und wollte doch bei RiP endlich einmal die Band live erleben. Also gehört habe ich sie, immerhin, ansonsten siegten zuerst die Gemütlichkeit und später der Harndrang.

Lachen
Ich habe immer noch Muskelkater unter den Lachfalten.

Menschenmassen
In der Schweiz fragt man sich, ob ein Megaevent wie das Turnfest mit 55'000 Sportlern ohne Probleme durchführbar ist und am RiP feierten 60'000 mehr oder weniger alkoholisierte Rockfans Schulter an Schulter. Als ich am ersten Abend von den anderen abgehängt und alleine in Mitten der Massen Richtung Ausgang gequetscht wurde, kamen mir doch einige Zweifel, ob ich hier richtig bin. Zur Beruhigung trällerte ich Ärzte-Songs und schon am nächsten Tag suchte ich mir alternative Fluchtwege. Nach dem Kornkonzert, wiederum eingequetscht und den Rossschwanz der Dame in der Reihe davor zwischen den Zähnen, bezog ich dann aber freiwillig einen Platz in den hinteren Reihen bis Festivalende.

Nürnberger Blogger
Nürnbergs Blogger N°1 organisierte nicht nur den tollen Zeltplatz und versorgte mich laufend mit Infos und Musik im Vorfeld, nein er brachte in seiner Gefolgschaft gleich mehrere Nürnberger Blogger und Blogleser mit, die uns Schwiizerli reichlich mit Essen versorgten. Danke an „die Holde“ für das Sonntagsfrühstück, an die Spassbremse für die anerbotene DDR-Pizza, zu der es uns leider nicht mehr gereicht hat, an Basti, dass er mich in den Menschenmassen beschützte und mir Knoppers mitbrachte und last but not least geht mein Dank an Makku, der männlichen Reinkarnation meiner Traummutter.

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Dienstag, Juni 05, 2007
posted by ChliiTierChnübler at 14:01

Evanescence
Skandalös, dass wir beinahe das Late Night Special verschlafen hätten! Warum sie diese Band nicht auf der Centerstage auftreten liessen, möchte ich schon gerne wissen, denn so war der Platz der Alternastage absolut überfüllt und gesehen hätte man mit den Centerstage-Monitoren auch etwas mehr. Zum Glück aber gibt es gut ausgerüstete Nürnbergerinnen, die auf des Liebsten Schultern mit Fernglasblick die wichtigsten Details an uns weitergeleitet haben. Schliesslich sind wir ja gekommen um zu bleiben sehen.

Fast Food
Lecker! Alle Belly Off-Willigen sollten in Deutschland weg bleiben von den Festivals. Unglaublich diese Riesenauswahl, da könnten sich die Schweizer Festivals noch eine Scheibe abschneiden oder zumindest etwas drin-rum-tunken, wie ich in der Sweet-and-Sour-Sauce mit den Frühlingsrollen. Leider habe ich später auch noch vegatarische Pizzen im Biergarten entdeckt, somit ist Belly Off nicht nur wegen meiner Stoffwechselstörung definitiv gescheitert. Ausserdem versorgte uns Makku mit leckeren Backwaren, so dass ich die mitgebrachten 2 Kilogramm Äpfel wieder in die Schweiz mitnehmen musste.

Goldener Ring
Bei einer Stadtbesichtigung hat der Sir uns den „Schönen Brunnen“ gezeigt, der in zwei der acht Gitter, drehbare Ringe eingebaut hat. Einer davon ist aus Messing und die Touristen drehen daran, der zweite ist eisenfarbig und muss erst gefunden werden. Der Sir erzählte uns, man könne sich etwas wünschen beim Drehen des Eisenringes. Wünsche lasse ich ungern aus, darum habe ich ihn gesucht, gefunden und gedreht. Glücklicherweise liess ich den „Goldenen Ring“ unberührt, denn wie ich heute von meiner Mutter erfahren habe, beschert er einem anscheinend Kindersegen.

Helga
Dass seit geraumer Zeit auf deutschen Festivals lauthals nach Helga gesucht wird, wusste ich vorher gar nicht. Anscheinend wurde sie auch am RiP 07 nicht gefunden, also habe ich versprochen, sie auf dem nächsten Schweizer OpenAir zu suchen.

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posted by ChliiTierChnübler at 07:44

Ankunft
Der Verkehrskadetten-gewohnte Schweizer wird sich unter der Verkehrsführung eines Megaevents wie Rock im Park gewiss etwas anderes vorstellen. Wir folgten im Schirtttempo der Beschilderung und der Autoschlange am Gelände und vielen voll belegten Parkplätzen vorbei, um dann nach 20 Minuten Stau auf dem nächsten Leuchtschild zu lesen, dass man bitte wenden solle. Schlussendlich parkten wir, wie viele andere, auf dem Grünstreifen eines Fahrradwegs.
Danach ging alles sehr schnell. Der Sir und Makku fanden einen tollen Zeltplatz und wir konnten den Jungs unser Gepäck über den Zaun reichen, so dass wir nur noch unsere Armbändchen abholen mussten und schon kurze Zeit später von Helga-suchenden Stimmen in den Schlaf „gesungen“ wurden.

Beste Band der Welt des Festivals
Die Ärzte muss man wirklich einmal live erleben. Ihre Show und die witzigen Kommentare zwischen den Songs waren die weite Anreise wert und ich überlege mir nun ernsthaft, ob ich nicht ans OpenAir Gampel soll. Auf alle Fälle kaufe ich mir Tickets für das Konzert am 5. Dezember im Hallenstadion.

Camping
Riesig, dreckig, laut, chaotisch. Perfekt!

Damenklos
Es gab einfach zu wenig Klos. Die Dixies waren schon Donnerstag-Nacht randvoll und vor den 50-Cent-Klos reihte sich die Damenwelt ungeduldig in lange Schlangen. Mit steigendem Bierkonsum verlängerte sich die Wartezeit dementsprechend, Livemusik inklusive und wenn man Glück hatte, auch das Toilettenpapier.

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Sonntag, Juni 03, 2007
posted by ChliiTierChnübler at 01:47


Late Night Special, originally uploaded by chliitierchnuebler.

Na, wer wohl?

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Freitag, Juni 01, 2007
posted by ChliiTierChnübler at 22:25


Orgasmisch, originally uploaded by chliitierchnuebler.

Eigentlich hätten sich 6 Stunden Fahrt auch nur für den Sir gelohnt. Aber seit Die Ärzte spielen bin ich endlich befriedigt durch und durch...

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posted by ChliiTierChnübler at 21:48


Full Contact, originally uploaded by chliitierchnuebler.

Mittendrinn im Gemenge beim Korn-Konzert. Sir Parker hat nicht zuviel versprochen, einfach geil. Es regnet in Strömen, aber für Die Ärzte hole ich mir auch gerne 'ne Lungenentzündung.

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Mittwoch, Mai 30, 2007
posted by ChliiTierChnübler at 03:45


Kein Bullshit, kein Läärlouf und kein Magerquark sondern vollfett und exklusiv:
Patent Ochsner spielen im 2007 doch! Und zwar am 22. Juli auf dem Gurtenfestival!
Am Sonntag jazzt der Büne Huber zuerst mit dem Kuno Launer auf der Waldbühne, um dann richtig warm zu werden für das einzige Konzert im Festivalsommer von
Patent Ochsner. Somit gehört der Sonntag definitiv zu meinem Lieblingstag am kommenden Gurtenfestival.

Aber zunächst gehört meine ganze Aufmerksamkeit Rock im Park mit Sir Parker.

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Samstag, April 21, 2007
posted by ChliiTierChnübler at 12:35


Die Vermittlungsagentur "simple but voicing" nimmt jeden Kundenwunsch entgegen. Und so spielen sie während des Abends für den Club der gebrochenen Herzen, im Seniorenheim, auf einer Nationalfeiertagsveranstaltung oder im Jaszzclub. Mit Witz und Charme überzeugen die Herren ihre Kundschaft am Telefon davon, dass beim Streichquardett einer gestrichen würde und stattdessen ein Vocaltrio viel besser zur gewünschten Veranstaltung passen würde.

Das fand das Publikum auch. Es überzeugten die 3 Solothurner nicht nur ihre angereisten Fans, sondern auch das Berner Publikum im Theater am Käfigturm. Sowohl Schauspielkunst wie auch Gesang waren vom Feinsten, in Kombination einfach unschlagbar - ich gebe zu, als Fan bin ich einfach nicht objektiv genug.

Ich wollte schon lange einmal wissen, was für ein tolles Gefühl es sein muss, bei einer Ballade einen tiefen Blick des Sängers zu erhaschen. Ich weiss es leider immer noch nicht, aber die beiden anwesenden Freundinnen, die schöne Tierärztin und Sändy, werden mir sicher noch ausführlichen Bericht erstatten müssen. Aber ich war so oder so glücklich, hatte ich doch am Nachmittag die ultimativen Schuhe zu meinem Tangokleid gefunden und bewunderte halt ein bisschen meine Füsse.

Die ganze Truppe traf sich danach noch im Kornhauskeller, wo je nach Grüppchen über den Sinn des Lebens, Erlebnisse zellbiologischer Natur und der Möglichkeit, einen Tag im anderen Geschlecht zu verbringen diskutiert wurde.

Ein Drittel von Simple Voicing, mein Bruder, Sändy und ich landeten zu später Stunde dann noch in der Piano-Bar in Solothurn, wo mit einer Runde Pizza der gelunge Abend einen würdigen Abschluss fand.

Meine Füsse schmerzen übrigens nur ein bisschen, was für neue Frauenschuhe nach einem Gewaltsmarsch durch halb Bern ein absolut gutes Qualitätsmerkmal ist.

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Montag, April 09, 2007
posted by ChliiTierChnübler at 18:37

Es war einfach zu schönes Wetter, um noch unnütz am Computer einen Post zu tippen. Darum hier ein paar Impressionen und der Text dazu folgt nach dem Grillieren und ein paar kühlen Bierchen.


Ostern

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Samstag, März 24, 2007
posted by ChliiTierChnübler at 23:20

Ich wusste überhaupt nicht, was mich erwartet, als ich Tickets für das Konzert von Heinrich Müller reservierte. Dass Mr. Tagesschau singen können soll, liest man ja zuweilen, doch trotz regelmässigem DRS 1 Konsum, kannte ich bis letzten Donnerstag keinen einzigen Song.

Doch der guten Nase der Kulturm-Crew vertraue ich, obwohl ich wegen Familienbanden nicht völlig objektiv bin, aber mein Cousin und seine Leute haben mit dem Kulturm eine neue Idee realisiert, die wirklich funktioniert.

Meine Anwesendheit, von der Crew mal abgesehen, zog den Altersschnitt erheblich nach unten und ich machte mir doch kurz Sorgen, dass Heinrich Müller vielleicht Schlager singen könnte oder jodeln wird. Neben mir sass eine - Überraschung - alte Schachtel Dame, die alles kommentieren musste, sogar, dass der Mann auf der Bühne gerade 1-Liter-Mineral-Flaschen von Coop am Öffnen war. Wie heisst eigentlich derjenige, der vor dem Konzert die Gitarren stimmt und jedem Musiker ein Getränk hinstellt? Gitarrenstimmer? Wasserhinsteller? Nennen wir ihn mal GiSWHi. Heinrich Müllers GiSWHi war jedenfalls äusserst attraktiv und ich war doch sehr froh, standen mindestens 7 Gitarren da vorne. Aber es sollte noch besser kommen:

Heinrich Müller

Heinrich Müller kann tatsächlich singen, und das hervorragend. Kommentiert von der Dame: "Oh lueg, dört chunnt är/Ou singt dä de schön". Seine Songs erzählen Geschichten und wenn man die Augen schliesst, könnte man genauso gut im mittleren Westen Amerikas in einer Countrybar sitzen. Seinen beiden Gitarristen und dem Keyboarder sah man die Freude am Auftritt an und mich faszinierte vor allem "der Mann mit dem schönen Namen" wie ihn Heinrich Müller vorgestellt hat. (Bass spielte er übrigens später auch noch...)
Ausserdem nahm sich Heinrich Müller die Zeit, jeden einzelnen Gast im Raum per Handschlag persönlich zu begrüssen, auch wenn das im Kulturm hiess, quer über die Sesselreihen zu klettern. So was habe ich in meiner 15-jährigen Karriere als Konzertbesucherin noch nie erlebt.

Ein Nachteil hat der Kulturm: man muss sitzen. Gerade dieses Konzert wäre stehend und leicht im Takt mitwippend noch viel intensiver gewesen. Immerhin wurde auch die ältere Generation mit der Zeit etwas wärmer und schnippte oder klatschte den Takt mit. Aber kann mir bitteschön jemand erklären, warum in einem Raum mit 100 Leuten immer mindestens einer im falschen Takt klatscht? Ist das nur in der Schweiz so? Sind wir so unmusikalisch? Und warum merkt der Falschklatscher während Minuten nicht, dass er ausser Takt ist? Nein, ich will jetzt aber keine Diskussion starten über Individualismus. Wenn einer den falschen Takt mitklatscht ist das einfach weder cool noch besonders lustig, es ist einfach nur mühsam. Falschklatscher sollten eliminiert werden oder zumindest ein lebenslanges Klatschverbot erhalten oder nur noch gefesselt Konzerte besuchen dürfen, ausser es handelt sich um Violinkonzerte. Alte Dame: "ghörsch das, do chlatschet eine aber de komisch".

Ob mit oder ohne Falschklatscher, Heinrich Müller und Band ist ein Genuss. Ich werde versuchen, eines seiner Konzerte noch stehend geniessen zu können. Alte Dame: "diä Sitze gäbe e Chrampf im Füdle, ig würd lieber stoh". Ohne Zugaben liessen wir ihn jedenfalls nicht gehen auch wenn die alte Dame meinte: "ou nei, ig sött aber jetzt uf d Toilette" und bei der 2. Zugabe: "ig wott jetzt hei". Meinetwegen hätte er noch viel länger singen können.

Übrigens hat Heinrich Müller am Schluss doch noch gejodelt.

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Samstag, März 10, 2007
posted by ChliiTierChnübler at 23:39

Das kleine Theater Kulturm im altehrwürdigen Muttiturm lädt immer wieder zu kleinen aber feinen Konzerten. Mit der Berner a capella Gruppe Voxtasy bewiesen die jungen Veranstalter ihre guten Nasen und besorgten uns Zuschauern einen kurzweiligen Abend. Die fünf Künstler auf der Bühne könnten kaum unterschiedlicher sein, dennoch formten sie muskalisch eine Einheit und keine ihrer Harmonien kratzte. Dank schauspielerischem Talent und gelungenen komödiantischen Einlagen konnte ich endlich wieder einmal herzhaft lachen.

Kulturm

In 12 Tagen spielen Heinrich Müller & Band im Kulturm, ein Event, den ich sicher auch nicht verpassen werde. Und wann entdeckst Du den Kulturm?

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Donnerstag, Februar 22, 2007
posted by ChliiTierChnübler at 10:49

¡Hola! Diese Dame hat es wirklich, das gewisse Etwas. Sie braucht weder grosse SpecialEffects noch eine Tänzerschar. Kreisende Hüften, einen Wahnsinnskörper und die feurige Austrahlung der Latina genügten um 90% der Männer im Hallenstadion den Kopf zu verdrehen und auch einigen Frauen, mir zum Beispiel. Shakira live kann ich wärmstens weiterempfehlen.

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Samstag, Februar 10, 2007
posted by ChliiTierChnübler at 08:59


Es werden Hüften rollen! Danke Brüderchen für das verspätete Geburtstagsgeschenk. Ich wollte ihre Körperbewegungen schon immer einmal live bewundern.

Edit: Übrigens Happy Birthday Shakira. Sie ist 2 Tage älter als ich.

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